Ins Fotoalbum hat es Heiko Schulz geschafft, der mit seinem Bericht über die Besteigung des Kerkis' und mit der Schilderung einiger Ausflüge im Mai 2006 seine Liebe zur Insel Samos zum Ausdruck gebracht hat. Doch lassen wir ihn selbst zu Wort kommen: Mein Name ist Heiko Schulz, ich bin 29 Jahre alt und komme aus dem "wilden" Süden Deutschlands, besser gesagt aus Heilbronn. Beruflich bin ich als IT Produktionssystembetreuer bei einem großen Automobilkonzern im Zeichen der vier Ringe tätig. Ich bin bereits seit vielen Jahren ein großer Samos-Fan. Die ersten beiden Male (1998 und '99) verbrachte ich mit meiner Freundin den Urlaub auf Samos und war als normaler Badetourist Ende August, Anfang September zu Gast auf der Insel. Schon damals keimte in mir der Gedanke, die Insel auch einmal als Wanderer zu erobern und den Aufstieg auf den Kerkis zu bewältigen. Vergangenes Jahr (2005) sollte dieser Traum dann fast wahr werden. Zwar waren ein Freund und ich zum Wandern auf der Insel unterwegs, doch an dem Tag, als wir den Aufstieg zum Kerkis- Gipfel (Vigla) planten, schwenkte das Wetter um und eine dichte Wolkendecke verhüllte den Gipfel. An einen Aufstieg war nun unmöglich zu denken. Da auch die Heimreise näher rückte, mussten wir unser Vorhaben wohl oder übel verschieben.
Dieses Jahr habe ich dieses Ziel aber in der ersten Maiwoche erneut in Angriff genommen und mit einem anderen Freund und Kollegen (Werner) die Insel erneut besucht und waren mit der Erstürmung des Bergs erfolgreich. Zunächst aber möchte ich Euch noch ein paar andere Eindrücke dieser Insel vermitteln.
Gewohnt haben wir, wie auch im vergangenen
Jahr im Ort Votsalakia.der - wenn man es genau nimmt - eigentlich Kampos
heißt. In eben diesem Hotel waren wir auch dieses Jahr wieder untergebracht. Das Hotel wird recht familiär geführt und neben Englisch wird auch Deutsch an der Rezeption gesprochen. Das Personal ist superfreundlich und das Essen, welches man in der zum Hotel gehörenden Taverne angeboten bekommt, ist super lecker. Unsere erste Wanderung am (Dienstag) ließen wir etwas langsamer angehen und wanderten zur in der Nähe von Votsalakia gelegene Höhle des Pythagoras und erreichten sie nach ca. 1,5 Stunden.
Nach Erklimmen zahlreicher Stufen steht man vor zwei Höhlen, vor dessen Eingängen sich eine kleine Kapelle befindet. Werner, der relativ neugierig ist, wollte unbedingt - gegen alle Bedenken und Einwände meinerseits - in der linken Höhle in den kaminähnlichen schwarzen Abgrund schauen. Das ist absolut lebensgefährlich und leichtsinnig und sollte auf keinen Fall nachgemacht werden!
Am nächsten Tag (Mittwoch) mieteten wir uns ein Fahrzeug um eine Inselrundfahrt zu starten. Da Werner das erste Mal auf Samos war, bot sich diese Möglichkeit an, um ihm einen ersten Eindruck der Insel zu vermitteln.
Von Votsalakia aus fuhren wir in Richtung Pythagorion um dort die alte Burg, den Hafen und den Eupalinos Tunnel zu besichtigen. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch in Koumaradei und besuchten eine Töpferei. Anschließend besuchten wir das Kloster Timiou Stavrou. Nach einem kurzen Aufenthalt im Kloster ging es auch schon weiter in Richtung Pythagorion, wir machten noch einen kleinen Abstecher nach Ireon und bestaunten die Überreste des Hera Tempel.
Teil 1 endet hier / in Kürze folgt Teil 2 |
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Wir bedauern die zeitliche Verzögerung,
den Bericht online zu stellen uns bedanken uns nochmals herzlich
Bis zum Gipfel des Kerkis schaffen es nur
wenige Urlauber und
es sei nochmals die Warnung wiederholt, |