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Hoffnung für Samos - Ioannis Dimas hilft bei der materiellen und ideellen Wiederaufforstung seiner Heimat Im vorigen Sommer (im Jahre 2000) wurde die griechische Insel Samos von verheerenden Waldbränden verwüstet. Ioannis Dimas arbeitet als Mitglied der Internet-Initiative www.samoshilfe.de an der materiellen und ideellen Wiederaufforstung seiner Heimat. Seine Familie lebt auf Samos. Das Interview führte Reiner Leinen.
Abdruck mit freundlichen
Genehmigung
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Rundschau 2001 |
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Mit freundlicher
Genehmigung von n-tv.de & CNN.de |
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Samstag, 8. Juli 2000 - Griechenland - Notstand auf der Insel Samos Auf der Insel Samos in Griechenland ist der Notstand ausgerufen worden. Der Waldbrand, der seit Freitag auf der Ferieninsel wütet, ist noch immer nicht unter Kontrolle. Ganze Dörfer sind inzwischen den Flammen zum Opfer gefallen. Extreme Hitze und heftige Winde entfachen das Feuer immer wieder. Wie die griechische Feuerwehr bekannt gab, sind bislang mehr als 800 Hektar Wald und Ackerland sowie mindestens 30 Häuser zerstört worden. Viele Menschen wurden mit Problemen der Atemwege in die Krankenhäuser gebracht. Touristen sind nicht unter den Patienten, berichteten die Ärzte. Rund 400 Urlauber wurden mit einem Schiff aus der Ferienortschaft Pythagorion evakuiert. Einige mussten auf andere Inseln gebracht werden, um ihren Rückflug nicht zu verpassen. Andere wurden von ihren Reiseagenturen auf der sicheren Nordseite der Insel untergebracht. Unterdessen wurde der Flughafen der Insel wieder geöffnet. Wegen der schlechten Sicht war der Flugplatz für mehrere Stunden am Freitag geschlossen worden. Transportmaschinen der griechischen Luftwaffe und Schiffe der Kriegsmarine brachten 150 zusätzliche Feuerwehrleute mit 15 Fahrzeugen nach Samos. Montag, 10. Juli 2000 - Griechenland - Feuer auf Samos noch außer Kontrolle
Dienstag, 11. Juli 2000 - Griechenland - Waldbrände auf Samos unter Kontrolle
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Samos braucht Hilfe Jetzt, schnell und unbürokratisch! |
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Samos besteht nicht nur aus verbranntem Wald - den betroffenen Menschen muss geholfen werden! Wir möchten die Einwohner von Samos finanziell unterstützen, die durch den Brand auf Samos ihre Erwerbsgrundlage völlig bzw. zu einem sehr großen Teil verloren haben. Die meisten, der auf der Insel dauerhaft lebenden Menschen, sind direkt bzw. indirekt vom Tourismus abhängig - die einen durch den Verkauf ihrer landwirtschaftlichen Erzeugnisse, die anderen durch ihre Arbeit in der Tourismusbranche. Geschädigte werden sicherlich Mittel aus diversen Fonds (Griechenlands und der EU) erhalten, um ihre Weingärten und Olivenhaine wieder anzulegen bzw. ihre materiellen Schäden zu ersetzen, allerdings werden in der Zukunft keine weiteren Mittel zu erwarten sein. Genau hier ist aber der Knackpunkt, denn ein wieder angelegter Weingarten bringt erst nach ca. 4-5 Jahren, ein neu angelegter Olivenhain erst nach ca. 10-12 Jahren, wieder einen vernünftigen Ertrag. |
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Vor allem möchten wir den Landwirten helfen, die in diesen schlimmen Stunden ohnmächtig zusehen mussten, wie die Arbeit von Generationen ein Raub der Flammen wurden. Während der paar Tage, in denen das Feuer auf der Insel gewütet hat, sind Weingärten, Olivenhaine und andere Agrarflächen vernichtet worden, nicht zu vergessen die ca. 50 Häuser und die Waldgebiete die Zentralsamos bedeckten. Der entstandene materielle Schaden ist immens und kaum zu beziffern. An dieser Stelle darf nicht vergessen werden, dass die Folgen für die betroffene Bevölkerung über Jahre spürbar sein werden. |
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Die touristischen Einrichtungen - diese befinden sich überwiegend an der Küste - wurden glücklicherweise von den Bränden verschont. Allerdings hat diese Katastrophe auch auf diesem Bereich bereits schon heute dramatische Auswirkungen. In den letzten Jahren wurden pro Jahr ca. 300.000 Besucher gezählt, in den letzten Tagen wurden jedoch viele Buchungen storniert. Zum größten Teil wurde und wird dies durch die mangelhafte Informationssituation begünstigt. Es entspricht den Tatsachen, dass das Feuer tagelang über Samos gewütet hat, andererseits wird dabei völlig aus den Augen verloren, dass durch den unermüdlichen Einsatz der freiwilligen Helfer, der eingesetzten Feuerwehren und der Armee, schlimmeres verhütet wurde und "nur" ca. 20 % der Insel verwüstet wurde. Samos hat gelitten! Die Insel hat allerdings immer noch viel zu bieten! |
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Wie schon erwähnt - nur ein Teil des Waldes ist zerstört, die Insel besteht aber nicht nur aus Wald! Es gibt viele sehenswerte Dörfer - Pythagorion gehört zum Weltkulturerbe, Ano Vathi (oberhalb von Samos Stadt) ist eines der malerischsten Dörfer in Griechenland, Kokkari mit seiner sehr schönen Lage, Pagondas mit seinen sehr großen Kirchen und wunderschönen Dorfplatz oder die Klöster, die es reichlich auf Samos gibt - auch wenn das älteste "Moni Panagia Vroundiani" bedauerlicherweise ebenfalls den Flammen teilweise zum Opfer fiel. Nicht zu vergessen die archäologischen Ausgrabungsstätten in Ireon und Pythagorion, die Museen in Samos Stadt, oder das kleine nette naturkundliche Museum im Dorf Mittilini. Und natürlich die Strände und Buchten die zum Baden und Entspannen einladen. Im Sommer finden des weiteren viele Veranstaltungen statt, z.B. das Musikfestival von Samos, die Theateraufführungen im Antiken Theater von Pythagorion, oder das Fest zum Nationalfeiertag am 6. August, ebenfalls Pythagorion, mit Feuerwerk und den unbeschreiblich schönen und fröhlichen Szenen die sich dabei im Hafen und auf den Booten abspielen. Diese Liste lässt sich ohne Mühe weiter fortführen, Samos hat immer noch mehr zu bieten als uns die Bilder der letzten Tage glauben machen wollten. Daher benötigen die Einwohner dort jede nur erdenkbare Unterstützung!
Wir haben deshalb die "Private Samos-Hife" gegründet. Wir - das sind: Regina Goldbach, Uli Kuck & Ioannis Dimas Wir haben zu diesem Zweck ein Spendenkonto eingerichtet. |
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